Roberta FeleWenn der Betrieb nicht mehr zu retten ist: Eine Gastronomin über Insolvenz und Neuanfang
Corona, ausbleibende Hilfen, steigende Kosten und wachsende Schulden: Federica Fele führte ein Event- und Cateringunternehmen und übernahm kurz vor der Pandemie ein historisches Gasthaus. Am Ende stand die Insolvenz. Ihr Erfahrungsbericht zeigt, warum der Schritt nicht nur ein Ende sein muss – und warum Betriebe Warnsignale früher ernst nehmen sollten.
VOIGT SALUS. Rechtsanwälte und SteuerberaterInsolvenzantrag gestellt – und nun? Worauf es in den ersten Tagen ankommt
Die ersten 72 Stunden nach einem Insolvenzantrag entscheiden mit über den weiteren Verlauf. Doch welche Unterlagen verlangt der vorläufige Verwalter, wer darf noch Zahlungen auslösen – und ist der Verwalter Verbündeter oder Gegner? Ein Blick auf die entscheidenden Weichenstellungen der Anfangsphase.
ProFina Deutschland GmbHMehr digitale Prozesse, mehr Risiken: Warum Cyberversicherungen für Gastronomiebetriebe immer wichtiger werden
Ein Kassensystem, das mitten im Wochenendgeschäft ausfällt, verlorene Reservierungsdaten, abgegriffene Gästeinformationen: Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Großkonzerne. Auch kleine Restaurants, Cafés und Hotels rücken ins Visier der Kriminellen – oft ohne eigene IT-Abteilung im Rücken. Welche Absicherung dann wirklich hilft.
Helena Lopes, PexelsMeldeschein: Viele Hotels erheben Daten, die sie gar nicht mehr erheben dürfen
Seit Anfang 2025 ist die Meldescheinpflicht für deutsche Gäste abgeschafft. In der Praxis füllen Hotelgäste den Zettel trotzdem weiter aus. Die Hessische Staatskanzlei hat den DEHOGA jetzt gebeten, die Betriebe noch einmal daran zu erinnern. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht – denn registrieren müssen viele Häuser ihre Gäste weiterhin.
PexelsAltöl: Abfall oder Rohstoff? Vom Küchenrest zur Ressource
Dunkel, zäh, scheinbar wertlos – und doch ein begehrter Rohstoff für Biodiesel und Flugtreibstoff. Warum die Zukunft von gebrauchtem Speisefett in der Hotelküche entschieden wird und wie neun Betriebe zeigen, dass weniger Abfall keine Frage des Verzichts ist.
SpotOn POS, PexelsPDF-Rechnungen in E-Rechnungen umwandeln: Neuer Online-Dienst soll den Umstieg erleichtern
Die verpflichtende elektronische Rechnung verunsichert viele Betriebe im Gastgewerbe – vor allem kleinere Häuser ohne eigene IT-Abteilung. Ein neuer Konverter verspricht jetzt Abhilfe: PDF-Rechnungen lassen sich damit in wenigen Sekunden in gesetzeskonforme E-Rechnungs-Formate umwandeln. Das Tool wurde Mitte Juni auf einer Fachmesse in Dortmund erstmals vorgestellt und stößt auf großes Interesse.
刘 强, UnsplashHotelinvestoren achten stärker auf Betreiberqualität und Kostenstrukturen
Eine gute Lage und eine bekannte Marke reichen bei Hotelinvestitionen zunehmend nicht mehr aus. Nach Einschätzung des Immobilienberaters Colliers prüfen Investoren genauer, wie leistungsfähig ein Hotelbetrieb tatsächlich ist. Bonität, digitale Prozesse, Kostenstrukturen und tragfähige Betreiberverträge gewinnen damit weiter an Bedeutung.
MICE PortalMICE Executive Circle 2026: Der MICE-Markt denkt Digitalisierung neu
Wer glaubt, Digitalisierung im Veranstaltungsmanagement beginne mit Künstlicher Intelligenz, denkt womöglich zu kurz. Rund 70 Fachleute aus Unternehmen, Hotellerie und Technologie fragten am Starnberger See, welche organisatorischen Weichen wirklich über den Erfolg entscheiden – und kamen zu einer überraschend einheitlichen Antwort.
Cottonbro, PexelsGewerbestrom für Gastronomie und Hotellerie: So senken Betriebe ihre Stromkosten
Küche, Kühlung, Klimatisierung – im Gastgewerbe läuft der Stromzähler oft rund um die Uhr. Doch wo genau lässt sich ansetzen, um die Kosten spürbar zu senken, ohne beim Gästekomfort Abstriche zu machen? Zwischen Tarifwahl und Effizienzmaßnahmen entscheidet sich, welcher Betrieb am Ende weniger zahlt.
HORECA Scout
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Digitalisierung
Access HospitalityHotelsuche im Wandel: Wie KI und Social Media den Weg zur Buchung verändern
Reisende starten ihre Hotelsuche heute auf TikTok, Instagram oder bei KI-Diensten wie Perplexity – nicht mehr nur bei Google. Was bedeutet das für Häuser, die künftig noch gefunden und gebucht werden wollen? Zwischen Stammdatenpflege, Bewertungsmanagement und Social-Media-Strategie entscheidet sich, wer in den neuen Antwortmaschinen auftaucht – und wer unsichtbar bleibt.
Gastivo Portal GmbHGastivo Gastro Monitor 2026: Gastronomie gewinnt an Stabilität – alkoholfreie Getränke bleiben Wachstumstreiber
Kostendruck, veränderte Gästeerwartungen und dennoch mehr Zuversicht: Wie schaffen es Betriebe, sich wirtschaftlich zu stabilisieren – und warum entwickelt sich ausgerechnet die alkoholfreie Getränkekarte zum Umsatzmotor? Eine aktuelle Branchenauswertung liefert überraschende Antworten.
Vitaly Gariev, UnsplashRadisson ersetzt die Bestpreisgarantie durch KI-Preisabgleich in Echtzeit
Schluss mit Screenshots und Formularen: Die Radisson Hotel Group ersetzt den klassischen Bestpreis-Prozess durch einen KI-gestützten Preisabgleich, der günstigere Angebote externer Plattformen automatisch auf den eigenen Buchungskanal überträgt. Was das für Preistransparenz, Direktbuchungen und die Abhängigkeit von OTAs bedeutet.
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Click A Tree7 Wege für profitable Nachhaltigkeit in der Gastronomie
Nachhaltigkeit in der Gastronomie – klingt nach Verzicht und hohen Investitionen? Irrtum. Wer ökologische und soziale Verantwortung strategisch einsetzt, steigert nicht nur das Image, sondern auch die Rendite. Sieben praxiserprobte Wege zeigen, wie sich Umweltschutz, Teamzufriedenheit und wirtschaftlicher Erfolg gewinnbringend verbinden lassen – vom wertschätzenden Employer Branding bis zur intelligenten Müllreduktion.
Ron Lach, PexelsMit der EU-Verpackungsverordnung wächst der Verwaltungsaufwand für Hotels
Eine neue Interpretation der EU-Verpackungsverordnung stellt Hotellerie und Gastronomie vor unerwartete Herausforderungen. Betriebe, die ihr Logo auf Verpackungen anbringen lassen, könnten künftig als Hersteller eingestuft werden – mit allen damit verbundenen Dokumentations- und Nachweispflichten. Der Hotelverband Deutschland schlägt Alarm und fordert zusammen mit europäischen Partnerorganisationen eine Korrektur der Regelung.
KITROPlatzl Hotels: Die Küche von morgen – weniger Lebensmittelabfälle durch KI
Mit künstlicher Intelligenz gegen Verschwendung: Die Platzl Hotels München setzen in vier ihrer Küchen ein innovatives Erfassungssystem ein, das Lebensmittelabfälle automatisch analysiert. Das Ziel ist ambitioniert – und die Methode könnte Schule machen.
Datenschutz
Markus Spiske, PexelsSommer 2026: Personelle Abwesenheit wird zum Sicherheitsrisiko
Urlaubszeit und ausgedünnte Teams schaffen genau die Lücken, die Cyberkriminelle suchen. Stoïk-Daten belegen, dass Juli und August zu den schadensintensivsten Monaten zählen – und dass die Hotellerie zunehmend ins Visier gerät. Anhand dreier Fälle wird sichtbar, wie E-Mail-Betrug, manipulierte Bankverbindungen und verzögert wirkende Kompromittierungen funktionieren.
1&1 VersatelAusfallsichere Kassensysteme dank SD-WAN: Warum moderne Filialnetze in der Gastronomie immer wichtiger werden
In der modernen Systemgastronomie hängt ein reibungsloser Betrieb immer stärker von einer stabilen und intelligent gesteuerten Netzwerkinfrastruktur ab. Fällt die Internetverbindung aus, sind je nach Kassen- und IT-Architektur nicht nur Bestellprozesse, sondern auch Kartenzahlungen, Reservierungs-Systeme, Cloud-Synchronisationen und die Anbindung an Warenwirtschafts- und Backoffice-Systeme beeinträchtigt. Wie sich Betriebe mit dem Zusammenspiel aus leistungsfähigem Glasfaser-Internet, SD-WAN und Mobilfunk-Backup robuster aufstellen können, erläutert Frank Rosenberger, Vorsitzender der Geschäftsführung von 1&1 Versatel.
Anton Ryazanov, UnsplashDrei Klicks für DSGVO-konforme Gästedaten mit Microsoft Copilot Flex Routing
Seit Mitte April 2026 verarbeitet Microsoft Copilot Daten auch außerhalb Europas – standardmäßig und ohne explizite Zustimmung. Was nach einem technischen Detail klingt, wird für Betriebe mit Gästedaten zur Compliance-Frage. Drei Klicks können das Problem lösen. Doch die eigentliche Entscheidung liegt tiefer: Wem vertrauen Gastronomen und Hoteliers ihre sensibelsten Daten an – und können sie das noch kontrollieren?